Conrad-Von-Wendt-Haus, Dahn

Besondere Zeiten – nicht nur im Conrad-von-Wendt-Haus

Wie das Corona-Virus unser Leben verändert!

 

Die Sonne scheint, alle sind zu Hause, haben Urlaub und Zeit - eigentlich ideale Bedingungen für einen großen Ausflug z. B. in den Freizeitpark. „Doch das Corona-Virus hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, so Veronika Schmitt, Mitglied des Bewohnerrates im Conrad-von-Wendt-Haus.

 

„So vieles ist anders in diesem Jahr,“ erklärt Veronika und erzählt weiter, wie sie die Zeit seit der Pandemie erlebt hat. „Wir müssen mit einigen Änderungen und Vorschriften umgehen, wie Abstand halten, Mundschutz tragen, Hände desinfizieren und sich am besten im Freien aufhalten.


Die Stimmung ist manchmal schlecht, denn Freunde oder Partner können immer noch nicht wieder hier übernachten. Stundenweise Besuche sind zwar wieder möglich, aber trotzdem fühlt man sich eingeschränkt. Mir fehlt das Tanzen, unser Sommerfest und der Kontakt zu den anderen Gruppen und Mitarbeitern.


Seit einigen Wochen ist ja schon vieles gelockert und man kann wieder einkaufen, in den Biergarten und in die Tagesförderstätte, das freut mich sehr, ich habe wieder Spaß und mache einfach das Beste aus der Situation.“


Was meint Paul Klein (MAV-Vorsitzender Conrad-von-Wendt-Haus) und wie hat er die letzten Monate seit der Corona-Pandemie empfunden?

 

„Und plötzlich war alles anders…
Es war teilweise eine enorme Belastung für Bewohner, Angehörige und natürlich auch für die Mitarbeiter. Durch die ständig wechselnden Bestimmungen, wusste man oft nicht, was kommt, da entstanden schon Unsicherheiten, aber wir hatten immer einen guten Zusammenhalt unter den Kollegen, Corona hat uns zusammengeschweißt.


Auf die Kontaktsperre haben die Bewohner sehr unterschiedlich reagiert. Bewohner, die sonst selbstständig einkaufen gehen oder ihre Angehörigen besuchen, vermissten dies natürlich sehr. Aber es gab auch Bewohner, die die Situation zumindest anfänglich genießen konnten, kein Stress, keine Termine, es ist dadurch auch viel Ruhe eingekehrt.


Der ständige Umgang mit Mundschutz ist anstrengend und erschwert zudem die Kommunikation mit den Bewohnern, dennoch ist es mittlerweile selbstverständlich geworden, was man sich vor Monaten noch nicht vorstellen konnte. Grundsätzlich glaube ich,  es findet ein Umdenken in Bezug auf Hygiene statt, denn wenn vorher Abstand nehmen eher als Ablehnung empfunden wurde, so ist es für mich heute mehr eine neue Form von Respekt.
Bis jetzt hatten wir noch keinen Fall, darüber sind wir sehr froh und das zeigt, dass wir doch auch einiges richtig gemacht haben, oder wir hatten einfach auch Glück….
Wir hoffen, dass wir weiterhin ohne Infektion und gesund durch diese Zeit kommen.“

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